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Mit Muttizettel aufs Festival

Mit Muttizettel aufs Festival

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Mit Muttizettel aufs Festival

Sommerzeit ist Festivalzeit. Festivals sind aber eine sehr anstrengende, laute und mitunter sogar gefährliche Sache. Daher ist allgemein davon abzuraten, mit kleinen Kindern auf ein Festival zu gehen. Viele ältere Kinder und Jugendliche wollen jedoch ihre Geschwister oder Eltern auf ein Festival begleiten. In diesem Falle ist das Mitführen eines Muttizettels eine wichtige Sache, damit sowohl Eltern als auch ihre Kinder rechtlich abgesichert sind.

Die rechtliche Lage

Grundsätzlich gibt es für Festivals keine gesetzlich vorgeschriebene Altersbeschränkung. Das heißt, dass Eltern auch Säuglinge mit zum Festival nehmen können, wenn sie dies wünschen. Viele Festivals jedoch erlauben den Zugang zum Veranstaltungs- und/oder Campinggelände für Kinder unter 8 Jahren nicht.

Ansonsten gelten für Jugendliche besondere Regelungen, die mit dem Jugendschutz zusammenhängen. Jugendliche ab 14 Jahren dürfen auf vielen Festivals Konzerte auch ohne Erziehungsberechtigte besuchen, wenn sie dafür einen sogenannten Muttizettel vorweisen können. Auf diesem müssen die Eltern ausdrücklich erklären, dass ihre minderjährigen Kinder auch ohne ihre Begleitung die Konzerte besuchen dürfen. In der Regel ist dafür von den Minderjährigen neben dem Formular die Ausweiskopie des entsprechenden Elternteils und ein eigenes Ausweisdokument mitzuführen. All das ist auf Verlangen vorzuzeigen.

Wichtig ist: trotz dieses Zettels gelten natürlich alle weiteren Regelungen des Jugendschutzes. Das heißt, dass ein striktes Alkoholverbot für Jugendliche unter 16 sowie ein absolutes Rauchverbot für Jugendliche unter 18 Jahre gilt.

Wie ist ein Muttizettel korrekt auszufüllen?

Die meisten großen Festivalveranstaltungen bieten auf ihrer Homepage ein vorgefertigtes Formular an, das von den Erziehungsberechtigten ausgefüllt werden muss.

Wichtig dabei ist, dass wichtige persönliche Daten der minderjährigen Festivalbesucher sowie der Eltern eingetragen werden. Neben dem Namen gehört dazu auch die Anschrift und eine Telefonnummer, unter der die Erziehungsberechtigten im Notfall erreichbar sind. Schließlich muss der Zettel von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

Was genau einzutragen ist, kann von Veranstaltung zu Veranstaltung gänzlich unterschiedlich sein. Einige Großfestivals, beispielsweise Rock am Ring/Rock im Park, erlauben minderjährigen Festivalbesuchern ab 16 Jahren Konzertbesuche auch nach Mitternacht. Jugendliche von 14 bis 16 dürfen die Konzerte bis Mitternacht besuchen. Sie dürfen sich allerdings niemals ohne Begleitung einer personensorgeberechtigten Person auf dem Campinggelände aufhalten.
Für das Southside/Hurricane können die Eltern/Erziehungsberechtigten auf dem Muttizettel eintragen, wie lange sich ihre Kinder im Alter von 16 bis 18 Jahren allein auf dem Festivalgelände aufhalten dürfen.

Es empfiehlt sich für alle beteiligten Personen auf jeden Fall, vor dem Besuch der Veranstaltung die Informationen auf den entsprechenden Homepages durchzulesen. Die dort zum Download bereitstehenden Formulare sollten gewissenhaft ausgefüllt werden.

Wie streng sind die Kontrollen?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Fest steht jedoch, dass sich in den vergangenen Jahren die Sicherheitslage verschärft hat und die Kontrollen allgemein sorgfältiger durchgeführt werden. Dies gilt nicht nur für potentiell gefährliche Gegenstände, sondern auch für unberechtigte Personen auf dem Festivalgelände.

Selbst wenn sich vor dem Einlass zum Festivalgelände große Menschenmassen drängen, führen die Securityleute die Kontrollen gewissenhaft durch. Natürlich kann es passieren, dass ihnen dabei ein minderjähriger Besucher entgeht und nicht nach den benötigten Dokumenten gefragt wird. Dies ist jedoch die Ausnahme.

Wegen der strikten Kontrollen ist es daher umso wichtiger, dass die jugendlichen Besucher den Muttizettel, die Kopie des Ausweisdokuments sowie ihren eigenen Ausweis stets bei sich tragen. Selbst nach dem Einlass auf das Gelände können stets weitere Kontrollen durch das Sicherheitspersonal folgen. Sind die Besucher bei einer solchen Kontrolle nicht in der Lage, die erforderlichen Dokumente vorzuzeigen, können sie des Geländes verwiesen und nach Hause geschickt werden. Gleiches gilt, wenn sich die jungen Besucher über das Alkohol- oder Rauchverbot hinwegsetzen.
Kontrollen kann es – besonders auf großen Festivals – auch auf dem Campinggelände geben. Da hier ebenfalls unterschiedliche Voraussetzungen gelten, können diese Kontrollen sorgfältiger oder laxer ausfallen. Das kann nicht nur den Muttizettel, sondern auch erlaubte Gegenstände auf dem Campinggelände betreffen.

Empfindliche Strafen drohen, wenn sich herausstellt, dass ein Muttizettel gefälscht sein sollte.

Welche Verantwortung hat man, wenn man auf minderjährige Festivalbesucher aufpassen muss?

Älteren Geschwistern oder sonstigen personensorgeberechtigten Personen kommt eine wichtige Verantwortung zu, wenn sie bei einer Festivalveranstaltung für minderjährige Besucher verantwortlich sind.

Bei einer solchen Veranstaltung fließt der Alkohol in Strömen. Es kann durchaus vorkommen, dass dies zu gefährlichen Situationen führt. Daher sollten minderjährige Besucher vor allem auf dem Campinggelände niemals allein unterwegs sein.
Insbesondere ist darauf zu achten, dass Jugendschutzgesetze eingehalten werden. Alkoholkonsum ist für Jugendliche ab 16 Jahren eingeschränkt möglich. Doch steht es den Verantwortlichen frei, klar alkoholisierten jungen Besuchern einen Platzverweis auszustellen. Personensorgeberechtigte Personen müssen daher Sorge tragen, jederzeit in der Lage zu sein, das Verhalten der ihnen anvertrauten Person im Blick zu behalten.

Sorgenfrei feiern mit dem MuttizettelEs empfiehlt sich, vor dem Besuch die eigenen Kinder über mögliche Gefahren und korrekte Verhaltensweisen aufzuklären.
Wenn sich alle beteiligten Personen an die vom Veranstalter aufgestellten und die vom Jugendschutzgesetz vorgegebenen Regelungen halten, steht einem ereignisreichen Aufenthalt auf einem Festival nichts im Wege.



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